Auf Safari Blue in Fumba

Für mich war es in diesem Urlaub noch nicht die letzte Safari gewesen: Ayda nämlich hatte einen Gutschein für die sogenannte „Safari Blue“, eine Schnorcheltour rund um die Halbinsel Fumba, und fragte mich, ob ich mit ihr und ihrem Sohn mit auf diesen Ausflug kommen wollte. Keine Frage, dass ich dabei war! Zumal es ja bei meinem letzten Sansibar-Aufenthaltes wegen des starken Windes leider nicht mit Schnorcheln geklappt hatte. Diesmal klappte es dafür umso besser, leider so gut, dass ich mir einen ordentlichen Sonnenbrand einfing, weil ich einfach zu lang auf der Wasseroberfläche fasziniert von der farbenfrohen Unterwasserwelt festhing. In der Mittagszeit fuhren wir zu einer vorgelagerten Insel, um dort im Schatten ein leckeres Mittagsbuffet mit gegrilltem Hummer, Fisch, Hühnchen etc. zu genießen. Nach dem Essen konnten wir einen riesigen, umgekippten Baobab-Baum besichtigen, auf den wir natürlich auch hinaufklettern mussten. 😉

Auf dem Rückweg nach Fumba konnten wir sogar ein paar elegant aus dem Wasser gleitende Delfine beobachten! Alles in allem ein Ausflug, der sich sehr gelohnt hat!

Schnorcheln rund um Matemwe und Mnemba Island

Asche auf mein Haupt! Mein letzter Blogeintrag liegt schon eine ganze Weile zurück und auch dieser Eintrag hat eine leichte Verspätung von drei Wochen – ähem… Zur Wiedergutmachung gibt es im Anschluss aber gleich einen zweiten Eintrag 🙂

Kurz bevor Maki nach fast zwei Jahren Sansibar leider verließ gingen wir noch auf Schnorcheltrip (mein erster überhaupt!) bei Matemwe, im Nordosten Sansibars. Die Region ist sehr bekannt für Seetangfarmen und so konnten wir später auch viele Frauen beobachten, die durch das flache Meereswasser wateten und Seetang ernteten. Nördlich von Matemwe konnten wir sehr günstig in der österreichisch geführten „Green and Blue Zanzibar“ Lodge übernachten, da ich Mitarbeiter von dort mal in unserer Lodge zu Besuch hatte und es somit natürlich Kollegenrabatt gab 🙂 Das Bungalow war echt schön eingerichtet – absolutes Highlight: der pinke Wasserkocher, der während des Kochvorgangs von einer Regenbogenfarbe in die nächste wechselte 😉

Maki hatte uns über einen befreundeten Touroperator einen Schnorcheltrip für Freitagmorgen organisiert und so gingen wir in aller Frühe an Bord des kleinen Holzbootes. Es dauerte jedoch ewig bis wir endlich richtig auf Fahrt gehen konnten, denn das Wasser war morgens noch sehr niedrig und das Boot hing immer mal wieder in den Korallen fest. Schließlich nahmen wir Kurs auf die Tauchgründe rund um die vorgelagerte Insel Mnemba, die ich während des Flugs nach Pemba bereits aus der Luft hatte bestaunen können. Diese Insel befindet sich übrigens in Privatbesitz (man munkelt, Bill Gates sei der Besitzer) und eine Nacht kostet ungelogen 790 USD in der Low Season und 1550 USD in der High Season!!!. Wer’s mir nicht glaubt, kann hier gerne nachprüfen: http://www.mnemba-island.com/rates/. Auf jeden Fall hatte uns aber Philip, der in der Lodge arbeitet, erzählt, dass vor kurzem ein riesiges Schiff vor Mnemba auf Anker ging und angeblich Angelina Jolie zu Gast war (mmh, die Frau verfolgt mich: die war nämlich auch mal zu der Zeit in Damaskus als ich dort war…). Nun ja, wir hielten vom Boot aus jedenfalls vergeblich Ausschau nach irgendwelchen Promis und konzentrierten uns lieber auf die herrliche Unterwasserwelt: Als erstes sahen wir Delfine und diesmal sogar mehr als in Kizimkazi! Nur leider hatten dies auch die anderen Touriboote spitz gekriegt und jagten hinter den armen Tieren hinterher und ein Bootsführer hielt sich in der Fahrt sogar an der Delfinflosse fest! Ich war echt sauer als ich das sah! Zum Glück konnten die Delfine schnell entkommen und wir ankerten kurz vor dem weißen Sandstrand Mnembas um schnorcheln zu gehen. Unser Guide hatte eine Banane dabei, die er nur ins Wasser zu halten brauchte, und schwupps, hatten wir einen riesigen Schwarm Zebrafische direkt vor der Nase. Man kann echt stundenlang an der Wasseroberfläche „abhängen“ und die verschiedenen Farben, Fischformen, Korallen, Seesterne, etc. bestaunen. So eine Schnorcheltour muss ich unbedingt wiederholen! Und vielleicht sollte ich mir dann eine Unterwasserkamera zulegen, denn die Fotos hier waren mit Makis Kamera entstanden. Wir sahen einfach echt zum Schießen aus mit der Schnorchelausrüstung!

Auf Reisen in Jordanien II: Little Petra & Petra, Negev-Wüste und Akaba am Roten Meer

Erkundung von Little Petra (Siq el-Barid) & Couchsurfing bei einem Beduinen in der Negev-Wüste:

 

Zweitägiger Besuch der Nabatäerstätte Petra:

 

Der am südlichen Zipfel von Jordanien gelegene Touri- und Schnorchelort Akaba am Roten Meer – Saudi-Arabien und Israel liegen direkt „um die Ecke“:

 

Link zu Jordanienartikeln meiner Reise 2017: