Sansibar – karibu tena!

Wie ja bereits in meinem vorhergehenden Blogbeitrag zu lesen war, hat es mich mittlerweile erneut nach Sansibar verschlagen. Ich arbeite hier nun für ein Jahr in der Hakuna-Matata-Lodge (http://www.hakuna-matata-beach-lodge.com/). Direkt einen Tag nach meiner Ankunft am 2. Februar 2013 wurde ich voll in die Rezeptionsarbeit eingespannt, d. h. Check-ins, Check-outs, „Guest Relations“ (wie es so schön in der Hotelfachsprache heißt), Finanzen & Inventur, Mädchen für alles, etc. 😉 Meine beiden Chefs Rose und Fritz sind supernett und geduldig mit mir, denn es ist gar nicht so einfach sich in die ganzen Arbeitsabläufe reinzufuchsen, zumal immer mindestens zwei parallel ablaufen. Mit den einheimischen Kollegen komme ich super klar, sie sind auch echt hilfsbereit und voll motiviert, mir Kiswahili beizubringen (was ich auch dankend annehme). Momentan wohne ich in einem der Bungalows auf dem Lodgegelände und kann alle Mahlzeiten mitessen. Das Essen ist einfach fantastisch – sehr viel Meeresfrüchte und frischer Fisch direkt von unserer kleinen Meeresbucht angeliefert, frisches Obst jeden Morgen, lecker Salat zum Mittagessen, ab und zu Fondue, Swahiligerichte und ganz zu schweigen vom täglichen „Cake of the Day“, mal in Form von Mangokuchen, mal Kokosnusskuchen. Naja, die Kalorien trainiere ich mir dann immer ab, wenn ich im Lodgegelände hin- und herrenne bzw. zur Hauptstraße laufe, an der die Daladalas Richtung Stadt fahren.

Bis Ende Februar haben wir noch richtig „full house“, d. h. es gibt für mich erst einmal keinen freien Tag und laaaange Schichten. Aber ab März werden es deutlich weniger Gäste und nach Ostern bis 1. Juni wird die Lodge wegen der Regenzeit geschlossen bleiben und Renovierungen vorgenommen. Dann werde ich meine Überstunden abbummeln und ein bisschen Zeit zum Reisen haben. Und ab Juni sind wir dann zu zweit an der Rezeption, so dass wir uns dann die Arbeitszeit aufteilen können.

Unten seht ihr ein paar aktuelle Eindrücke von der Lodge und ein paar vom Dezember als ich zum Vorstellungsgespräch dort war. Ansonsten habe ich bei der diesmaligen Anreise nach Tansania super Luftaufnahmen von Dar-es-Salaam und Sansibar machen können. So, enjoy! 🙂