Alle Jahre wieder: Nordkaptour 2013

Mit einiger Verspätung gibt es an dieser Stelle wieder ein paar Eindrücke aus dem Hohen Norden. Auch dieses Jahr war ich wieder als Tourguide mit einer sehr netten und pflegeleichten Truppe unterwegs.

Die diesjährigen „Highlights“:

– Nordkap im Sonnennebel, ein herrliches Spiel aus Licht, Wolken und Felsen

– Filzaktion des norwegischen Zolls: Die Busfahrer mussten fast ihren kompletten Alkohol „für die Jubiläumsfeier des norwegischen Zolls spenden“ und waren in diesem Zuge gleich noch etwa 3000 € los…

– jeden Abend eine Runde versaute Witze, die ein Fahrgast zum Besten gab (ich war tatsächlich etwas, nun ja, schockiert, was da so alles unter der Oberfläche schlummert ;-))

– Elche an der Straße (nein, keine Holzfiguren oder Straßenschilder!) und (mal wieder) Rentiere im Tunnel

P.S.: Besonderer Dank an meinen Gast Herrn Herold, von dem die beiden Fotos hier stammen, auf denen auch ich mal im Dienst zu sehen bin!

Intermezzo im Hohen Norden: Nordkaptour, Klappe die Dritte

Bevor es an dieser Stelle wieder mit Marokkoberichten und -fotos weitergeht, habe ich noch die schönsten Fotos von meiner diesjährigen Nordkaptour zusammengestellt, für dich ich nun das dritte Mal als Reisebegleiterin in den Hohen Norden aufgebrochen war. Die Tour verlief recht entspannt, bis auf die üblichen Ausraster („Warum wird der Kaffee nicht sofort aufgefüllt?“, „Warum müssen wir immer so hetzen?“) waren die Gäste sehr nett und nach einer anfänglichen Auftauphase auch recht herzlich („Naja, die kommen halt aus dem Norden.“ – O-Ton mein Busfahrer Heinz). Und mit den beiden Busfahrern Heinz und Günter habe ich mich super verstanden und die kannten sich „da oben“ auch sehr gut aus. Es war faszinierend zu sehen, wie anders die Landschaft im Vergleich zu meinen Reisezeiträumen im Juli und August/September in den Jahren zuvor aussah. Wir fuhren teilweise an geschlossenen Schneedecken vorbei und auch die Berge waren viel schneebedeckter als später im Jahr. Und das große Highlight: Strahlender Sonnenschein am Nordkap, was in etwas einem Sechser im Lotto gleichkommt! So sieht also die Straße aus, die man dahin hochfährt, dachte ich nur, nachdem man in den Jahren zuvor vor lauter Nebel kaum die Hand hatte vor Augen sehen können. Das zweite große Highlight waren ungelogen drei wildlebende Elche, die wir an der Straße sahen – da war wieder Stimmung im Bus! Die Lofoten waren wie immer mit ihrem Farbenspiel an Booten und Häusern beeindruckend und gerade war auch Stockfischsaison, d. h. die getrockneten Fischlaiber hingen überall auf den Gestellen am Straßenrand. Die Reise hat sich wieder einmal sehr gelohnt, auch wenn ich danach erst einmal ordentlich Schlafmangel ausgleichen musste und noch einen Tag auf Fehmarn entspannte.